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Aus zunächst nur zu bestimmten Anlässen durchgeführten Zeremonien, bei denen rituell Tee unter festen Regeln und in andächtig-ruhiger Atmosphäre gereicht wurde, entwickelten japanische ZEN-Meister über die bloße Tee-Zeremonie (sarai) hinaus eine bestimmte Lebenseinstellung, die als "Tee-Weg" (Cha-do) bezeichnet wird. Dieser "Weg" unterstreicht die ZEN-Haltung, daß auch in den kleinsten Begebenheiten des Alltages, wie der Zubereitung des Tees und dessen Genuß, die Möglichkeit höherer Seinserfahrung liegt. Da Üppigkeit eher davon ablenkt, wurden ebenso wie die Gebäude bald |
T e e - G ä r t e
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auch die sie umgebenden Gärten auf das Einfachste und Notwendigste reduziert. Die schmucklose und unauffällig geformte Steinlaterne (Oribe-Stil) und der in ihrer Nähe eher versteckt liegende Waschplatz (Tsukubai) mit seinem Wasserstein, welcher der rituellen Waschung vor der Tee-Zeremonie dient, sind neben einfach gestalteten Bambus-zäunen und Trittsteinwegen die einzigen Kennzeichen dieser "Tee.Gärten". Aber gerade die schlichte, unauffällige Aus-stattung macht den Reiz eines solchen Gartens aus, der bis heute, oder besser gesagt, gerade heute, seine Anziehungskraft auch auf Nicht-Buddhisten ausübt. |
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Copyright © 2001 / Dr. Wolfgang Heß, Liebenau. Alle Rechte
auf die dargestellten Fotografien und Texte
vorbehalten.
Stand: 20. Dezember 2007