Die Inselstruktur Japans mit seinen oft zerklüfteten Küsten ist wohl die ursprünglichste Inspiration für die Anlage japanischer Gärten. Schon in Urzeiten wurden Shinto-Schreine auf Inseln in künstlichen Teichland-schaften errichtet, die als heilig galten.
Ab dem 7. Jahrhundert sind großzügig ausgestattete Teichgärten bekannt, die von reichen und meist adligen Großgrundbesitzern nach chinesi-schem Vorbild entworfen wurden, und mehr als Lustgärten  dienten. Oft waren sie als Miniaturansicht der damals bekannten Welt nachgebildet und mit üppiger Pflanzenpracht ausgestattet.

 


 T e i c h - G ä r t e n






In der Blütezeit des Amida-Buddhismus wurde ein eher esoterischer Gartenstil bevorzugt, der im Sinne eines "Paradies-gartens" die sagenhafte Inselwelt chinesischer Mystik verkörperte.
Der ZEN-Buddhismus, der gegen Ende des 12. Jahrhunderts die Kultur Japans maßgeblich beeinflußte, beschränkte diesen  in Größe und Ausstattung überschwenglichen Gartenstil auf eine reduzierte und  wieder der weltlichen Natur entsprechende  Form. Der Zweck der Gärten wurde nicht mehr zur Unterhaltung, sondern zur besinn- lichen Betrachtung und Kontemplation ausgericht 

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G a r t e n   i m
K o n c h i - i n



 

z u r ü c k      

h o m e  --  I n h a l t

m e h r   d a z u    a u f   C D - R O M   

 


Copyright © 2001 /  Dr. Wolfgang Heß, Liebenau. Alle Rechte auf die dargestellten Fotografien und Texte vorbehalten.
Stand: 20. Dezember 2007