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Trockengärten wie der des Rioan-ji oder des Daisen-in sind in der Vorstellung der meisten Menschen die eigentlichen ZEN-Gärten. Und dies nicht zu unrecht, denn, die minimalistische und bis zur Abstraktheit reduzierte Darstellung einer Landschaft nach Vorbildern chinesischer Tusch-Malerei spiegelt am deutlichsten die geistige Einstellung des ZEN-Buddismus wider. Die Gestaltung von Meeren und Inseln oder Wasserfällen mit Wasserläufen nur aus Steinen und Kies bedeutete für Japans Garten-Meister eine revolutionäre Weiterentwichlung des Gartenbaus. Die meist kleinen Trocken-Gärten, genannt |
- T r o c k e n - |
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"Kare-san-sui", was "ausgetrocknete Berg- Wasser- Landschaft" bedeutet, wurden neben den Klostergebäuden angelegt und dienten früher wie auch heute den Mönchen zur Vertiefung ihrer meditativen Übungen. Um so wenig wie möglich Ablenkung zu bieten, wurden die schon spärlichst ausgestatteten Flächen oft nur noch mit Kies ausgelegt oder aus einer geharkten Kiesfläche erhebt sich nur noch ein Kieskegel als symbolisierter Berg oder Insel. Unter dem Motto "Form ist Leerheit-Leerheit ist Form" wird hier Landschaft nicht mehr kopiert, sondern nur noch ihr "Sein" im Sinne des ZEN erfaßt. |
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D e r G a r t
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m e h r d a z u a u f C D - R O M |
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Besuchen Sie zum Thema ZEN-Gärten auch die Website über
japanische Gärten,
"Japan-Garten"
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Der Trockengarten als KOAN betrachtet
noch in Arbeit
Copyright © 2001 / Dr. Wolfgang Heß, Liebenau. Alle Rechte
auf die dargestellten Fotografien und Texte
vorbehalten.
Stand: 20. Dezember 2007