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Die Mannigfaltigkeit der ZEN-Gärten ist wohl in der Toleranz des ZEN-Buddhis-mus begründet. Als ZEN gegen Ende des 12. Jahrhundert von China nach Japan eingeführt wurde, sind sicherlich nicht nur Gärten neu angelegt, sondern schon bestehende oder in Kriegen teilzerstörte Gärten restauriert und im Sinne des ZEN umgestaltet worden. Waren es Teichgärten oder wasserlose Anlagen, die meisten darin vorhandene Elemente blieben erhalten. Sie wurden nur von übertriebener Üppigkeit befreit und auf ihre Wesentlichkeit be-schränkt. Auch die in der Blütezeit des ZEN-Buddhismus neu angelegten Gärten enthalten Elemente der ver-schiedensten Religionen oder Myten, |
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wie Kranich- oder Schildkröteninseln, oder sie stellten Miniaturabbildungen heiliger Berge dar. Meist wurden sie jedoch nach Vorlagen Chinesischer Landschaftsmalerei als deren dreidimen-tionale Nachbildungen geschaffen. Auf diesen Bildern wurden Landschaften mit wenigen Pinselstrichen und mit viel un-bemaltem leerem Raum dargestellt, und meist wurde auch auf Farbe verzichtet. Diese schlichte Darstellung, die nur das Wesentliche betont, entspricht der Lehre des ZEN und wurde in dieser Zeit wie in anderen Bereichen der Kultur, so auch eben in den ZEN-Gärten angewandt. So zeichnen sich ZEN-Gärten hauptsächlich durch die schlichte, aber nicht weniger beeindruckende Art ihrer Gestaltung aus. |
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z u r ü c k | m e h r d a z u a u f C D - R O M |
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Copyright © 2001 / Dr. Wolfgang Heß, Liebenau. Alle Rechte
auf die dargestellten Fotografien und Texte
vorbehalten.
Stand: 20. Dezember 2007